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Sahara Wind Projekt : 5 GW Hochspannungs-Gleichstrom Übertragung (HGÜ) |
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Mit der vorhandenen Übertragungstechnologie ist es heute wirtschaftlich und technisch möglich, erneuerbare Energien aus weit entfernten und dünn besiedelten Regionen zu importieren. Nach mehr als 50 Jahren Betrieb zeigen Hochspannungs- Gleichstrom Übertragungs Leitungen (HGÜ) hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit. Für große Stromübertragungen ermöglichen HGÜ Leitungen eine Schnelle Kontrolle des Leitungsflusses. Verbesserungen werden dadurch nicht nur für die Stabilität der HGÜ Leitungen gültig, sondern auch für die umgebenden Wechselstromnetzwerke.
Zur Zeit werden weltweit in über 140 Projekten mehr als 130 GW elektrischer Kapazität durch Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) genutzt. Ihr Hauptzweck ist die verlustarme Übertragung Hydro- und Geothermischen Netzstroms aus fernen Standorten zu den städtischen oder industriellen Verbraucherzentren. Eines dieser Projekte, wie zum Beispiel Itaipu in Südamerika, die Pacific DC Intertie oder die Stromversorgung der Ostküste der Vereinigten Staaten (inbegriffen New York City) durch Hydroelektrizität aus etwa dreitausend Kilometer entfernten Staudämmen verschiedener Regionen Kanadas. Diese Entfernung entspricht der Strecke von Nordafrikas Saharaküste nach Mitteleuropa. Die leistungsabhängigen Verluste über HGÜ-Leitungen sind für große elektrische Kapazitäten bei einem Abstand von 3500 km auf weniger als 15 % in Vollast beschränkt. Bei einer so langen Leitung belaufen sich die gesamten Übertragungskosten auf €-0,02 /kWh. Das Sahara Wind Projekt hat eine Starts Kapazität von 400-500 MW und schrittweise Erweiterungen, die den internationalen Finanzinstitutionen vorgelegt wurden. Daher ist die lokale Nutzung von Windelektrizität aus den Nordatlantischen Passatwinde eine strategische Priorität des Projektes. Der Export von Windelektrizität aus dem Sahara Wind Projekt wäre nicht nur technisch möglich, sondern auch wirtschaftlich attraktiv. Mann könnte dabei eine lokale, nachhaltige erneuerbare Energiewirtschaft entwickeln um den Strombedarf der Länder der Mittelmeerunion (bzw. Nord Afrika und Europa) zu decken.
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| Eingangsdaten | Investitionskosten | | | Leistungsklasse | 5 GW | | | | Nennspannung | +-500 kV | | | | Ausführung | Doppel bipol | | | | Umrichterstationen | 2 * 60 €/kW | 120 €/kWel. Nennleistung | | | Übertragungsentfernung | 3500 km | | | | Freileitung | 70 €/(kW * 1000 km) | 245 €/kWel. Nennleistung | | | Seekabel | 700 €/(kW * 1000 km) | 35 €/kWel. Nennleistung | | | Gesamtinvestition | | 400 €/kWel. Nennleistung | | | Lebensdauer | 25 Jahre | | | | Betriebskosten u.a. | 1% Investitionskosten/Jahr | | | | Zinssatz | 5% | | | | Mittlerer Übertragungsverlust | 7.5% | | Eckdaten für den Kostenvoranschlag HGÜ von der Sahara nach Europa
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