Akhfennir WindparkIm Süden von Marokko liegt der Akhfennir Windpark am Ostrand des Akhfennir Nationalparks, 120 km nördlich der Stadt Tarfaya.

Mit 100 MW Leistung in Betrieb seit 2013, ist der Akhfennir Windpark der Erste in diesem Gebiet. Günstige Passatwinde ermöglichen eine beachtliche Produktivität. Mehr als 380 GWh/Jahr werden derzeit von 61 Windkraftanlagen von Typ Alstom Eco74 1,670kW mit 74m Rotordurchmesser jeweils erzeugt.

Als ein seit 2011 Clean Development Mechanism CDM-Zertifiziertes Projekt, erreichen Kohlendioxyd-Emissionsreduktionen 300.000 Tonnen/Jahr. Das Offset des Kohlendioxyd-Äquivalents in der Atmosphäre würde die Pflanzung von mehr als 50 Millionen Bäumen erfordern. Daher wurde eine zusätzliche Windpark Expansion, in Betrieb genommen. Diese 100 MW Erweiterung besteht aus 56 General Electric GE 1,7-100 Windkraftanlagen. Die Kapazität des Akhfenir Windparks ist jezt auf 200 MW verdoppelt.

Der Windpark, ursprünglich nördlich von den Akhfennir National Park geplant, wurde nach ökologischen Studien am heutigen Standort gebaut. Dies, um die Rastplätze einiger Vogelarten des Nationalparks zu schützen. Da man den Zugang zu traditionellen pastoralen Aktivitäten erhalten hat, sind die negativen Umweltauswirkungen dieser Anlagen unbedeutend.

Foum El Oued WindparkSeit Juni 2013 in Betrieb, liegt der Foum El Oued Windpark 4 Km südlich des Hafens Laayoune an der Atlantikküste der Sahara. Er hat einer Kapazität von 50,6 MW und besteht aus 22 Siemens SWT 2.3-101 Windkraftanlagen mit 2,3 MW Leistung und 101 Meter Rotordurchmesser. Die Produktion des Parks ist 200 GWh / Jahr.

Der Umwelteinfluss des Foum el Oued Parks trägt zur Vermeidung des Kohlendioxids um 135.000 Tonnen/Jahr bei. Dies entspricht der Menge die 27 Millionen Bäume absorbieren. Auf pastorale Aktivitäten, die Fauna und lokale Ökosystem ist der Einfluss sehr beschränkt.

In der Nähe des Phosboucrâa Phosphat Exportterminals gelegen, versorgt er Marokkos staatlichen Phosphat-Konglomerats, die OCP-Gruppe, mit Grünem Strom. Dies wird durch Marokkos Eigenverbrauch Energie Einspeisung Gesetz EEG 13-09 erreicht, die direkte Lieferungen an industrielle Stromverbraucher ermöglicht. Der Strom wird zur Phosphatextraktion, Transport durch ein 98 km langes Förderband und Meerwasserentsalzung Einheiten benutzt. Damit schafft man einem nachhaltigen Exportmarktzugang zu den Phosphatminen von Boucraâ.
 
Tarfaya WindparkMit einer Kapazität von 301 MW hat der Tarfaya Windpark seine Produktion im Dezember 2014 gestartet. Somit ist er der größte in Afrika und befindet sich 15 km südlich der Stadt Tarfaya. Er besteht aus 131 Windenergieanlagen vom Typ Siemens SWT 2.3-101 mit 2,3 MW Leistung.

Mit einer Konzession des Nationalen Amts für Strom- und Wasserversorgung ONEE an ein privates Konsortium mit einem 20 Jahre Laufzeit Kaufvertrag, wird die Produktion des Windparks mehr als 1.000 GWh/Jahr erreichen. Damit kann man eine Stadt von 1½ Millionen Einwohnern versorgen.

Die Kohlendioxid-Emission die durch das Projekt vermieden werden erreichen 900.000 Tonnen/Jahr. Dies entspricht einer Menge die 150 Millionen Bäume absorbieren.

Um Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren, wurde der Zugang zu pastoralen Aktivitäten erhalten. Mit Rücksicht auf die Sicherheit einiger Vogelarten in Wüstengebieten, hat man den Abstand der Windkraftanlagen angepasst.
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