Windenergie ist emissionsfrei. Die Nutzung diese Energiequelle zur Produktion von Elektrizität ist ein Hauptanliegen, da bis jetzt die Stromerzeugung über 25% der CO2 Weltemissionen ausmacht.

Bei  der Suche nach neuen, umweltfreundlichen und nachhaltigen Energiequellen ist die Integration der erneuerbaren Windenergie, beim derzeitigen Stand der Technik, weltweit eher begrenzt. Kein Land ist zurzeit in der Lage mehr als 42% an Windstromerzeugung als Energiebilanz in seinem Netz zu erreichen.

Man muss erhebliche technische Herausforderungen überwinden, um eine Stabilität der Stromversorgung, bei höheren Windpenetrationsraten zu erreichen.  Länder, die erfolgreich Windenergie eingesetzt haben, nähern sich langsam diesen Grenzen. Dies hat zur Folge, dass die Entwicklungsländer, mit kleineren Netzen und wachsendem Strombedarf, für diese Technologien weniger anpassungsfähig sind.

Die Unregelmäßigkeit der Winde ist eine große Herausforderung, hohe Windstromauslastungsraten in den elektrischen Netzen zu erreichen. Es bestehen verschiedenen Optionen, eine gesteigerte Einspeisung des Windstroms in Netzwerke zu ermöglichen. Außer Hochspannungs-Gleichstrom Übertragung (HGÜ) Technologien, sind lokale integrierte Anwendungen durch flexibler „Smart Grids“, mit optimierten Regulationstechniken von Speicherung und Wiedererstellung des Stroms, die einzigen Alternativen, diese saubere Energiequelle zu nutzen.

Wegen sinkender Nachfrage an Elektrizität während windreicher Tage, mussten zahlreiche Windkraftanlagen in Spanien und Deutschland schon eingeschränkt oder ausgeschaltet werden, um die Stabilität des Stromnetzes zu schützen. Dadurch gehen Mengen erneuerbarer Energie verloren. Da diese Länder bis 2020 ihre Windstromerzeugungskapazität im Rahmen der EU Objektive verdoppeln müssen, werden alternative Stromspeicherung in Batterien für Transportfahrzeuge entwickelt.

EURELECTRIC, der europäische Verein der Strombetreiber gab bekannt, dass die existierende Netzinfrastruktur in den meisten Ländern robust genug sei, um die Ladung von Batterien für Transportfahrzeuge zu ermöglichen. Standard Haushaltstromausrüstung von 16 A wären dafür genügend, um 10% des europäischen Wagenparks durch Elektromobilität zu decken. Dies würde ohne bemerkenswerten Einfluss auf die Stromverteilung erreicht. Dies wäre eine Möglichkeit die Windenergienutzung zu optimieren und gleichzeitig die Emissionen von CO2 im Transportsektor zu senken.

Well-to-Wheels CO2 Emissions by Fuels

Als weitere Stufe könnte man auch Wasserstoff, als emissionslosen Energieträger, durch eine verstärkte Nutzung der Windenergie in Stromnetzen erzeugen. Dadurch könnte man die geringe Effizienz der Verbrennungsmotoren im Verkehrssektor (bei weltweit sinkenden, fossilen Brennstoffreserven) durch Batterie-Wasserstoff betriebene Systeme ersetzen, die effizienter und umweltfreundlicher sind. Konzeptuell, könnte man damit die Automobilbranche modernisieren und dabei Weltemissionen von Kohlendioxyd zusätzlich um 15% im Vergleich zum derzeitigen Stand senken.

Dank der Passatwinde befinden sich in Marokko 73% der Phosphat-Weltreserven. Als Grundstoff der Düngemittelindustrie eröffnet die lokale Umwandlung dieser Reserven langfristige Perspektiven zur Nutzung erneuerbarer Energien. Die primäre Verwendung von Wasserstoff in der Welt ist die Ammoniaksynthese zur Herstellung von Düngemitteln. Da sie für die Ernährungssicherheit notwendig ist, muss Wasserstoff von Fossil-Energien getrennt werden. Wegen der notwendigen Verteiler Infrastruktur ist die Automobilindustrie noch nicht in der Lage diese Kohlenstoff freien Wasserstoff Technologien zu integrieren.

Wasserstoff in der Weltwirtschaft
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