Tiniguir Wind Teststandort in 1993 An der Saharaküste wurde im Jahre 1994 eine Windenergieanlage an einem Teststandort auf einer Wüstenfarm eingerichtet. Die Hauptproduktion dieser Farm bestehe aus in Gewächshäusern gezüchtetem Gemüse (Tomaten und Melonen), das ursprünglich für den Export bestimmt war. Heutzutage liefert diese Farm eher lokale und regionale Märkte mit frischem Gemüse. Die Elektrizität der Farm wurde zuerst von Dieselgeneratoren geliefert, und später wurde eine Windkraftanlage hinzugefügt.

Die 15/50 kW Atlantic-Orient-Windkraftanlage war mit einem 5500 Volt Stromnetz verbunden. Dieselgeneratoren lieferten nötige Unterstützungskraft. Der Überschuß der Windenergieproduktion wurde von einer mit variabler Geschwindigkeit gefahrenen Eismaschine aufgenommen. Die Eisproduktion hat einen hohen Verkehrswert für die Fischereiaktivität in dieser Region.

AOC 15/50 kWAls sie vor zwanzig Jahren aufgestellt wurde, war die 50 kW Atlantic-Orient-Windkraftanlage eine der ersten ihrer Klasse auf dem Kontinent. Sie sieht jetzt veraltet aus, da die Leistungskapazitäten von Windkraftanlagen bedeutend zugenommen haben. Mit der vorhandenen Kapazität war dieses hybrid Wind/Diesel System entsprechend der Nutzungsanforderung mehr als ausreichend.

In diesem System erreichte die Windkrafterzeugungsrate fast 70 % des gesamten Stromverbrauchs der Farm.

Das Kontrollsystem, das nie außerhalb experimenteller Bedingungen getestet wurde, erforderte mehrere Änderungen. Die Hauptschwierigkeit lag in der Stabilität des Systems, und viel Elektronik mit elektrische Resistoren mussten progressiv angebracht werden, um die Spitzenstromerzeugung zu absorbieren.

Zur Unterstützung der hochflexiblen „Smart Grid“ Technologien bei windstromnetzeinspeisung würden elektrochemische Stromlasten neue Perspektiven der Entwicklung dieses hervorragenden Windenergiepotentials bieten.

Der wirtschaftliche Mehrwert der durch Elektrolyse erzeugten Produkte wie Wasserstoff, Sauerstoff, Chlor und Natronlauge könnte leicht in der Industrie genützt werden, um die Umwandlung lokaler Rohstoffe zu ermöglichen. Dadurch wäre ein inklusiver Zugang zu den lokalen Passatwinden auch verbessert.

Durch Windkraftanlagen gekuppelte Elektrolyse Einheiten bei Partneruniversitäten des Saharawind Projekts in Marokko und Mauretanien werden diese Möglichkeiten zurzeit getestet.

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